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Familienberatung
und Familientherapie
Familienberatung
und Familientherapie ist sind professionelle Angebote, die darauf
abzielen, Probleme, welche sich entweder vorwiegend bei Kindern
und Jugendlichen zeigen oder wovon die gesamte Familie stark betroffen
ist, gemeinsam anzugehen. Die Bemühungen zielen darauf ab,
dass die Familienmitglieder neue Lösungsansätze entwickeln,
vorhandene Ressourcen aktivieren und ihre Handlungsspielräume
erweitern.
Im
Erstgespräch haben alle Familienmitglieder die Möglichkeit,
ihre Sichtweise des Problems und ihre Anliegen an Familiengespräche
darzulegen.Gemeinsam
klären wir, ob und in welchen zeitlichen Abständen weitere
Sitzungen stattfinden sollen. In Standortgesprächen halten
wir Erreichtes und noch nicht Erreichtes fest und entscheiden, ob
die Gespräche fortgesetzt werden.
Anlässe
für Familienberatung und Familientherapie
•
Familiäre Krisensituationen
•
Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen:
.. • Ängste (Schulängste,
Prüfungsängste, zwischenmenschliche Ängste, Schlafstörungen)
.. • Selbstschädigende
Verhaltensweisen (Selbstverletzungen, Suchtverhalten)
..
•
Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom und Hyperaktivität (ADS; ADHD)
..
•
Aggressive und impulsive Kinder und
Jugendliche
•
Körperliche Symptome ohne eindeutige organische Ursache
•
Essstörungen
•
Aggression und Gewalt (Misshandlung,
Vernächlässigung, sexueller Missbrauch)
•
Bewältigung einschneidender Lebensereignisse wie beispielsweise:
.. •
Psychiatrieaufenthalt eines Elternteils
.. •
Verlust einer nahestehenden Person
•
Chronische und schwere Krankheiten
Krankenkassenbeiträge
Meine
psychotherapeutischen Dienstleistungen sind von den Krankenkassen
anerkannt. Wenn Sie eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben,
übernimmt die Krankenkasse einen Teil meines Honorars. Die
Höhe des Krankenkassenbeitrages hängt von Ihrer Krankenkasse
ab. Genaue Auskünfte können Sie bei der Ansprechperson
Ihrer Krankenkasse einholen oder unter folgendem Link nachlesen
(Krankenkassenbeiträge).
Honorarfragen können Sie mit mir telefonisch, per Email oder
im Erstgespräch klären.
Aufsuchende
Familientherapie - Probleme werden dort angegangen, wo sie auftauchen!
Probleme
mit Kindern und Jugendlichen werden heute in der Regel entweder
in ambulanten Praxen (psychologische oder ärztliche Praxis,
Erziehungsberatungsstelle und weitere Beratungsstellen) oder in
stationären Einrichtungen angegangen.Im internationalen Diskurs
zur Behandlung von Problemen im Kindes- und Jugendalter wird eine
Versorgungslücke festgestellt und neue Konzepte werden erarbeitet
als auch umgesetzt.
Die aufsuchende Familientherapie (welche nicht mit sozialpädagogischer
Familienbegleitung gleichzusetzen ist), schliesst die Versorgungslücke
zwischen ambulanten Behandlungsangeboten und stationären Platzierungen
in familienfremden Kontexten.
Aufsuchende
Familientherapie ist eine Dienstleistung, welche Familien in ihrer
natürlichen Lebenswelt aufsucht und Probleme dort angeht, wo
sie entstehen, aufrechterhalten werden und sich zeigen.
Kinder und Jugendliche werden nicht aus ihrer familiären Lebenswelt
herausgerissen. Der Ansatz fokussiert darauf, dass Eltern gestärkt
werden ihre Elternfunktionen wahrzunehmen und ihren Erziehungsauftrag
kompetent umzusetzen. Wir arbeiten lösungsorientiert und sind
darum bemüht, die Ressourcen der Familien zu aktivieren.
Unser Vorgehen ist ein aktives. Wir gehen davon aus, dass die problematischen
Interaktionsmuster unmittelbar beobachtet werden können. Die
Interventionen zielen darauf ab, diese von der Familie inszenierten
Interaktionsmuster zu verändern.
Bedarf
nach aufsuchender Familientherapie
Stationäre
Platzierungen sind äusserst kostenintensiv. Eine Platzierung
von 6 Monaten in einer Institution mit einem Tagesansatz von Fr.
400.- ergibt einen Betrag von Fr. 72'000.-. Die Wirksamkeit solcher
Massnahmen ist oft fraglich, da Kinder und Jugendliche aus dem familiären
Umfeld herausgenommen werden und in ein institutionelles Umfeld
platziert werden, wo sie mit anderen Kindern und Jugendlichen mit
problematischem Verhalten zusammentreffen. Aus umfangreichen Studien
der Forschergruppe von Scott Henggeler aus den USA ist bekannt,
dass Kontakte zu Gleichaltrigen, welche Problemverhalten oder deliquentes
Verhalten zeigen, einer der grossen Risikofaktoren darstellen. Nicht
zuletzt deswegen sind stationäre Platzierungen oftmals fraglich.
Konzeptueller
Hintergrund
Der
konzeptuelle Hintergrund unserer Arbeitsweise bilden die folgende
Ansätze:
•
Strukturelle Familientherapie von Salvador Minuchin.
•
Multisystemtherapie (MST) nach Scott Henggeler u.a.
•
Elterncoaching nach Haim Omer
•
Aufsuchende Familientherapie nach Marie-Louise Conen
Kostenträger
für aufsuchende Familientherapie
Kostenträger
sind Jugendgerichte, Sozialdienste und Jugendämter.
Zeitlicher
Ablauf und anfallende Kosten
Wir
gehen davon aus, dass aufsuchende Familientherapie sich über
einen Zeitraum von ca 6 Monaten erstreckt. Nach weiteren 3 Monaten
erfolgt eine Auswertungssitzung mit der Familie.
•
erster Monat: wöchentlich 2 Sitzungen à 90 Min.
•
zweiter und dritter Monat: wöchentlich 1 Sitzung à 90
Min.
•
vierter bis sechter Monat: 14-täglich Sitzungen à 90
Min.
•
nach weiteren 3 Monaten nochmalige Sitzung von 90 Min.
Insgesamt sind mit 23 bis 25 Sitzungen à 90 Minuten zu rechnen.
Das Honorar für eine Sitzung beträgt Fr. 300.- inkl. Spesen.
Bei 25 Sitzungen macht das einen Gesamtbetrag von Fr. 7500.-. In
Anbetracht dessen, dass ein 6 monatiger stationärer Aufenthalt
(basierend auf einem Tagesansatz von Fr. 400.-) Fr. 72'000.- kostet,
ist die aufsuchende Familientherapie ein finanziell attraktives
Angebot.
Anfallende Berichte, sofern diese verlangt werden, werden nach Aufwand
separat in Rechnung gestellt werden.
Auskunft
und Terminvereinbarung
Dr.
phil. René Hess
Breitenrainstrasse 15
3013 Bern
Telefon 031 331 24 34
E-Mail info@hess-psy.ch
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